Fragestellung der Arbeit



2. Fragestellung der Arbeit

Die Spätdifferenzierung der humanen Chondrozyten im Rippenknorpel Rippenknorpel wurde bisher als Permanentknorpel ohne enchondrale Ossifikation angesehen. Neure Untersuchungen weisen jedoch daraufhin, daß kostaler Knorpel mit zunehmendem Alter ossifiziert (Koebke und Saternus, 1982 & 1985).
Deshalb ist eine Vorhersage, daß in Rippenknorpel auch Spätdifferenzierung des Knorpels stattfinden muß.
Diese Hypothese sollte in dieser Arbeit weiter verfolgt werden und die Ursache für die Ossifikation sollte besser analysiert werden.
Zinkmangel in Trichterbrustchondrozyten Rippenknorpel von Trichterbrustpatienten enthält Zink in geringeren Mengen als normaler kostaler Knorpel (Hinweis auf relevanten Einleitungsparagraphen).
Von dieser früheren Beobachtungen ausgehend, sollten der Zinkmangel in Trichterbrustchondrozyten durch quantitative Analyse bestätigt oder verworfen werden. Danach sollte ermittelt werden, Welche Ursache der verminderten Aufnahme von Zink in das Gewebe zu Grunde liegen und schließlich die biochemischen Konsequenten auf der kollagenstoffwechsel näher beobachtet werden.
Die Differenzierung der Osteoblasten-ähnlichen Zellen in dreidimensionaler Matrix Die Differenzierung und die Aufrechterhaltung des Phänotyps in der Kultur ist abhängig von Signalen der Umgebung. Diese Umgebung wirkt über zwei unterschiedliche Typen von Signalen (erstens über die Struktur der extrazellulären Matrix und zweitens über lösliche diffundierende Faktoren).
Die Rolle der dreidimensionalen Matrix bei der Differenzierung der aus Periost stammenden Osteoblasten-ähnlichen Zellen sollte in Suspensionskulturen näher erforscht werden.
Die Annahme, daß sich die Osteoblasten-ähnlichen Zellen in der dreidimensionalen Matrix anders als in der zweidimensionalen Matrix verhalten, verhilft uns zu der Idee, Osteoblastenähnlichen Zellen in der dreidimensionalen Matrix zu kultivieren. Die Signale, die von der extrazellulären Matrix in Osteoblasten-ähnlichen Zellen weitergegeben wurden, sollte einen Einfluß auf die phänotypische und biochemische Änderung der Zellen haben.
Ausgangspunkt war die Idee, die phänotypische und biochemische Änderung von Osteoblasten-ähnlichen Zellen in der adhärenten und nicht-adhärenten dreidimensionalen Matrix zu bestimmen.

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